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Westerwald – Wandermagazin 211

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Schatztruhe Westerwald – Willkommen bei den Basaltköppen. Der Natur, den Höhen und Traditionen des Westerwalds ist Autor Merlin Kiesel nachgegangen und fand dabei jede Menge Wanderbares.

REGIOPANORAMA I

REGIOPANORAMA I SCHATZTRUHE WESTERWALD MYTHEN, TON und Holz-Skulpturen Den Körper in Schwung bringen, die Seele baumeln lassen und den Geist mit neuen Eindrücken füttern … Wer sich das gönnen möchte, sollte sich auf den Weg machen genauer gesagt auf die Themenwege im südlichen Westerwald. Drei Wandertouren eröffnen Einblicke in ganz unterschiedliche Welten, die sich zu einem spannenden Gesamtbild der Region fügen. Basalt in der Grube Esther Bild oben: Der Sarggeist von Zingelsloch © Alle Fotos: Verbandsgemeinde Montabaur Steinreich ist der Westerwald im wahrsten Sinne des Wortes, aber seine Schätze wollen ausgegraben werden. Neben dem Basalt ist das der Ton, dem ein Themenweg gewidmet ist. Er umfasst zwei Rundtouren von jeweils zwölf Kilometern. Die erste führt um Ruppach-Goldhausen, die zweite berührt Boden, Moschheim und Niederahr. Pro Strecke sollten jeweils 3,5 Stunden eingeplant werden. Es könnte aber auch durchaus länger dauern, denn die Gefahr besteht, bei den riesigen Tongruben staunend zu verweilen. Auch die zahlreichen Infotafeln, die über die Entstehung des Tons, dessen Abbau und Weiterverarbeitung in die berühmte Westerwälder Salzglasurkeramik und über die harte Arbeit in den Schächten informieren, benötigen einige Zeit, um gelesen zu werden. Der Hirtenhannes und ein schwarzer Sarg am Zingelsjoch: Bei den Montabäurer Mären wird es auch mal gruselig. Aber keine Bange. Der Themenweg im sagenhaften Westerwald 22 Kilometer zwischen Montabaur und Nentershausen lässt sich gefahrlos beschreiten, auch wenn das Murkelmännchen ganz schön garstig sein kann. Infotafeln und Sagenfiguren aus Holz erzählen an ausgewählten Schauplätzen kurzweilig von edlen Junkern und kühnen Schatzgräbern. Auf den Höhen des malerischen Gelbachtals mit Blick auf Schloss Montabaur erstreckt sich der Skulpturenweg, der einem einzigartigen Projekt zu verdanken ist. Auf Initiative der Künstlerin Simone Carole Levy, die im Westerwald lebt, trafen sich zwischen 2009 und 2014 internationale Holzbildhauer zu vier Symposien. Heute säumen 42 Skulpturen den 9,5 bzw. 6,5 Kilometer langen Wanderpfad, geschnitzt aus dem Holz des heimischen Waldes. Sie dürfen bewundert, angefasst und zur Rast in Be-Sitz genommen werden. INFO: WWW.SUEDLICHER-WESTERWALD.DE Kunstpause am Skulpturenweg 20 WANDERMAGAZIN Sommer 2021