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Fribourg - WanderMagazin 206

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REGIOPANORAMA FRIBOURG

REGIOPANORAMA FRIBOURG SCHWÄBISCHE ALB La Gruyère und die Gastlosen-Tour SCHWEIZER DOLOMITEN Bilder oben: Gruyères – aussichtsreich und gemütlich © Fribourg Region, Pascal Gertschen Die Region La Gruyère erstreckt sich über einen Großteil der Freiburger Voralpen. Grandiose Aussichtsgipfel wie der Moléson als das Wahrzeichen der Fribourger oder mächtige Felsriesen wie der Gipfel von Vanil Noir als einer der zwölf Zweitausender der Region bestimmen die beeindruckende Alpenkulisse, die sich über dem Tal der Saane erhebt. Dazwischen haben quirlige Bergflüsse wilde Täler gegraben und damit den finalen Schliff einer wundervollen Bergwanderkulisse geschaffen. Der Wasserfall von Jaun © Fribourg Region, Pascal Gertschen Ganz im Osten der Region La Gruyère liegt ein besonderer Ort: Jaun. Es ist die einzige deutschsprachige Gemeinde der Region, versteckt im wilden Tal des Jaunbaches. Rund 700 Einwohner zählt das verschlafene Alpendorf, in dem noch heute das ganz eigene Jaundeutsch gesprochen wird. Mitten im Dorfzentrum bestimmt der malerische Wasserfall die Geräuschkulisse und unterstreicht stetig rauschend die Ursprünglichkeit dieses friedlichen Fleckens fernab des Trubels. Über den Dächern von Jaun thronen die Gastlosen, eine karge und wüste Gipfelkette aus insgesamt 61 Felstürmen, die man auch die Schweizer Dolomiten nennt. Und tatsächlich fühlen sich Wanderer in die Welt der Dolomiten versetzt, wenn sie steil nach oben blicken, wo die bizarren Spitzen aus grauem Gestein bis zu 300 m hoch über den Alpwiesen ragen. Zu Fuße der Felstürme findet eine facettenreiche Welt von Pflanzen eine wohlbehütete Heimat, ob entlang der sanften abfallenden Weiden, im Schatten der kargen Wälder oder im überaus artenreichen Stillwasserwald. 10 WANDERMAGAZIN Frühling 2020

Die Sonne blitzt durchs Großmutterloch © Fribourg Region, Nicolas Geinoz Der Moléson – das Wahrzeichen der Freiburger Voralpen © Switzerland Tourism, Jan Geerk Die Gastlosen-Tour führt mitten hinein in das Reich der Felsen, die einen sehenswerten Einblick in die geologische Welt der Region Fribourg geben. Rund 800 Höhenmeter sind auf der mittelschweren Rundwanderung zu bewältigen. Dabei umrundet die Route die Kerngipfel der Gastlosen mit den bis zu 2.250 m hohen Marchzähnen sowie die Sattelspitzen, die sich bis zu 2.124 m hoch auftürmen. Doch während Kletterer sich auf die Spuren des berühmten Bergsteigers Erhard Loretan begeben und die steilen Felswände der Gastlosen erobern, begnügt sich die Gastlosen-Tour mit einfacheren Pfaden zu Füßen der Kalkklippen, die immer wieder fantastische Blicke ins Umland freigeben. Unterwegs geht es vorbei am geschichtsträchtigen Soldatenhaus, das 1943 aus einer tollkühnen Idee vom Schweizer Major Paul Wolf heraus entstand, der hier auf den Höhen des Schwarzsees eine Batallionshütte sowie „eine kleine Heimat mit Blick auf die große“ errichten wollte. Heute ist das Soldatenhaus eine von mehreren Einkehrmöglichkeiten entlang der Gastlosen-Tour, in der Wanderer allerlei frische Leckereien aus der Region serviert bekommen – stets im Schatten der majestätischen Gastlosen. TIPP DAS GROSSMUTTERLOCH IM WINTER Während der Wintermonate von Ende Oktober bis Mitte Februar gibt es an der Gipfelkette der Gastlosen ein ganz besonderes Spektakel zu bewundern. Dann nämlich scheint die funkelnde Wintersonne direkt durch das Großmutterloch, einem rund 15 m hohen Fenster mitten im Fels. Das ist nicht nur Stoff für spannende Legenden, sondern auch ein einzigartiges Wollgras im Fotomotiv. Der Sage nach soll der Teufel Schwarzen im Zorn seine Großmutter gegen diesen Moor Felsen © Arnulf Müller geschmettert und damit den heutigen Spalt im Gestein erschaffen haben. Die Gastlosen © Switzerland Tourism, Martin Maegli www.wandermagazin.de 11