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Europas Schönste Wanderwege 2019

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36 Seiten, 22 Tourentipps für grenzenlose Wanderfreude. Belgien • Dänemark • Deutschland • Estland • Griechenland • Italien • Kroatien • Malta (Gozo) • Österreich • Schweiz • Slowenien • Spanien

U11 Slowenien, Julische

U11 Slowenien, Julische Alpen Unser Tourentipp Juliana Trail Ab September 2019 führt ein neuer Weitwanderweg durch den Nordwesten Sloweniens. Im Schoß der Julischen Alpen und des Triglav Nationalparks entdecken Wanderer auf dem Juliana Trail die natürliche Schönheit der Region. 1500 1000 500 Vor der Kulisse der Špik-Gruppe bei Kranjska Gora © Aleš Zdešar www.slovenia.info 0 S m km 50 100 150 200 250 Der 2.864 m hohe Triglav im Biosphärenreservat Julische Alpen ist der höchste slowenische Gipfel. Viele Bergsteiger erklimmen ihn jedes Jahr. Der Juliana Trail hingegen umrundet den Triglav auf 270 km in gebührendem Abstand. Der höchste Punkt der Wanderung liegt auf lediglich 1.340 m. An dieser Stelle ist man dem natürlichen Wahrzeichen Sloweniens mit 10 km Entfernung am nächsten. Die 16 Etappen bringen den Wanderer also zwar nicht auf den höchsten Berg, dafür aber überall dorthin, wo er den Pulsschlag der slowenischen Alpen spürt: an einsame Bergseen, durch weite Wälder und von einem Bergdorf zum nächsten. Wanderer können an beliebigen Etappen ein- oder aussteigen und übernachten. Neben touristischen Attraktionen und bekannten Fotomotiven, wie dem See Bled und dem gleichnamigen Schloss, offenbart der Weitwanderweg viele Naturschönheiten, die in den Bergtälern verborgen liegen. Nicht zu übersehen ist der smaragdgrüne Fluss Soča, der sich spektakulär durch enge Felswände spült. Durch Schluchten und über Brücken folgt der Weg ihm für gut 50 km. Historische Sehenswürdigkeiten und das kulturelle Erbe dieser Alpenregion kommen dabei nicht zu kurz. In den Bergdörfern und kleinen Städten, wie Jesenice, Radovljica oder Bovec, gibt es Museen, traditionelles Kunsthandwerk und die lokale Gastronomie zu entdecken. (sw) Highlights: • Seen Bled und Bohinj • Soča Tal • Kranjska Gora und Radovljica Der See Bled © Franci Ferjan www.slovenia.info Start/Ziel: Kranjska Gora • Länge: 270 km, 16 Etappen, durchschnittlich 17,5 km • Schwierigkeit: mittel Höhenmeter: auf: 7.163 m, ab: 7.173 m Einkehrmöglichkeiten: in den jeweiligen Etappen- Zielorten INFO www.julian-alps.com 20 Europas Schönste Wanderwege Special 2019

Kroatien, Insel Rab U12 Unser Tourentipp Raber Bergpfad Einer der Premužić Pfade auf Rab © Luka Perčinić Holzleitern helfen über die Trockensteinmauern © Eros Grubišić Auf dem reizvollen Bergpfad entdecken sportliche Urlauber die raue Schönheit der kroatischen Insel Rab. Die felsige Ostküste ist anspruchsvoll, aber sie belohnt die Mühen mit einem unvergesslichen Naturerlebnis. Start: Mišnjak • Ziel: Lopar • Länge: 20,8 km • Gehzeit: 11 Stunden • Höhenmeter: auf: 574 m, ab: 562 m Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus Kamenjak unterhalb des gleichnamigen Gipfels 450 300 150 0 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 INFO www.rab-visit.com/de S Highlights am Raber Bergpfad: • Berggipfel Kamenjak • Premužić Pfad • Fruga Tal Ausgangspunkt der 20 km langen Strecke ist die Fähranlegestelle Mišnjak ganz im Süden der Insel. Von hier aus geht es immer entlang der Ostküste Richtung Norden bis nach Lopar. Nach gut 6 km beginnt der Aufstieg auf den Kamenjak, die mit 408 m höchste Erhebung Rabs. Obwohl nicht sehr hoch, hat der Weg hier durchaus den Charakter einer Bergwanderung. Auf halber Strecke am Gipfel angekommen, fällt die Bergflanke senkrecht ins Meer und in der Ferne erscheint schemenhaft das Velebit-Gebirge des kroatischen Festlandes. Ein kurzer Abstecher landeinwärts führt zum kleinen Gasthaus Kamenjak mit fantastischem Ausblick auf die malerische Stadt Rab und über die gesamte Kvarner-Bucht. So karg und steinig sich die Natur auf diesem Weg zeigt, so sehr vermag sie auch zu beeindrucken. Erosionen und die starken Bura Winde der Adriaküste haben künstlerisch anmutende Erosionen im Fels geschaffen. Diese sind besonders im Fruga Tal zu bestaunen, welches nur für Wanderer zugänglich ist. Bei Lopar verläuft der Weg teilweise auf einem der Premužić Pfade. Er wurde 1933 von Kroatiens berühmtem Forstingenieur Ante Premužić geschaffen, der mit seinen aus Steinen erbauten Wegen einen wesentlichen Beitrag zur Erschließung des Velebit-Gerbirges leistete. Das schroffe Gelände und die nicht immer ausgetretenen Pfade entlang der Ostküste erfordern eine gewisse Trittsicherheit. Der Weg ist jedoch gut markiert und kleine Holzleitern helfen Trockensteinmauern zu überwinden. Auf jeden Fall sollte man ausreichend Trinkwasser und einen Sonnenschutz im Rucksack haben. Die Tour lässt sich gut in zwei Tagesetappen mit einer Übernachtung im Gasthaus Kamenjak aufteilen. (sw) www.europas-schoenste-wanderwege.de 21