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Die Schwäbische Alb – Wandermagazin 197

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Aussichtsreich wandern im Wandel der Jahreszeiten: Der raue Albtrauf mit seinen atemberaubenden Aussichten, die bizarren Felsformationen und ursprünglichen Täler, die dichten Wälder und die kargen Wacholderheiden – südlich von Stuttgart breitet sich mit der Schwäbischen Alb ein faszinierendes Revier für Wanderer aus.

REGIOPANORAMA

REGIOPANORAMA SCHWÄBISCHE SPESSART MAINLAND ALB Der Landkreis Heidenheim, in dem die Giengener Schäferfamilie Stegmayer unterwegs ist, gehört zu den Regionen mit den meisten Wacholderheiden und Berufsschäfern in Baden-Württemberg. Das gehört untrennbar zusammen, denn nichts pflegt die mit seltenen Tier- und Pflanzenarten ausgestatteten Magerwiesen besser als eine Schafherde. Die uralte Kulturlandschaft wird so seit Generationen gepflegt und erhalten. WIE DIE ALB- SCHÄFER WANDERN DURCH URZEIT, EISZEIT UND KULTUR Ein sonniger Frühherbsttag auf der Schwäbischen Alb, ganz nach dem Geschmack von Valerie Stegmayer. Wie ein Meer aus Wolle wogt die Schafherde hinter der jungen Schäferin auf dem Weg zur neuen Weide. Lässig stützt sich die 21-Jährige auf ihren Schäferstab und lässt den Blick über die Herde schweifen. Siebenhundert Mutterschafe hütet Valerie Stegmayer, dazu kommen dreißig Ziegen, mit dem „Spezialauftrag“, Gehölze zu fressen, die den Schafen nicht schmecken. Ganz klar: die große Herde dient nicht der Wollproduktion, die Tiere sind Landschaftspfleger. Diese faszinierende Landschaft durchstreifen Wanderer auf dem 158 km langen Albschäferweg. Der vom Deutschen Wanderverband ausgezeichnete Qualitätswanderweg führt vorbei an Schafhöfen, über weitläufige Heiden, durch mit Felsen gespickte Flussund Trockentäler und in die prächtigen Mischwälder in diesem östlichen Teil der Schwäbischen Alb. Wer sich für einen der vielseitigen Rundwege entscheidet, die sogenannten „Zeitspuren“, bekommt die Möglichkeit, das neue UNESCO-Welterbe und die Spuren der Eiszeitkunst im Lonetal zu erforschen, alte Herrschaftssitze zu besuchen oder Höhlen auszukundschaften. Noch tiefer in die Erdgeschichte führt die Meteorkraterregion Steinheim. Von den Albhügeln gut sichtbar sind auch Schloss Hellenstein, Burg Katzenstein sowie Kloster Neresheim. Mitten durch die einladende Wanderregion schlängelt sich die Brenz. INFO: www.albschaeferweg.de www.heidenheimer-brenzregion.de Albschäferin Valerie Stegmayer Foto: Heiko Grandel Stuttgart Typische Felsformationen, Wacholderheiden und die Brenz im Eselsburger Tal. Foto: Werbeagentur Fouad Vollmer 16 WANDERMAGAZIN

TOURENTIPP Neandertalerweg im Lonetal Zu den Höhlen der Eiszeitkünstler Rundwanderung • Gesamtlänge: 11,5 km • Gehzeit: ca. 3 Std. Höhenmeter: pq 134 m • Schwierigkeit: Hohlenstein Höhlen Archäopark Vogelherd Der Neandertalerweg führt als Albschäfer-Zeitspur im Lonetal durchs Welterbegebiet zu den Höhlen der Eiszeitkunst. Hier und im Achtal wurden die ältesten Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit entdeckt. Start ist am Archäopark Vogelherd in Niederstotzingen-Stetten. Dort kann man sich einstimmen auf die Faszination und das Leben der Mammutjäger und Künstler. Originalfundstücke gibt es in der Schatzkammer. Ein bequemer Talweg führt zu den Hohlenstein-Höhlen. Der Besuch der Bocksteinhöhle belohnt mit herrlicher Aussicht. 600 450 300 m km 2 4 6 8 10 ERLEBNISPROFIL Welterbegebiet Höhlen und Eiszeitkunst Bocksteinhöhle MARKIERUNG Neandertalersymbol START/ZIEL Archäopark Vogelherd TIPP Einkehr im Parkcafé mit Grillstation. Schlössle Lindenau, Besuch der Geopark-Infostelle „Höhle des Löwenmenschen” AN-/ABREISE PKW: Am Vogelherd 1, 89168 Niederstotzingen Stetten, A7 AS Niederstotzingen. ÖPNV: DB bis Bhf. Niederstotzingen, Bus nach Niederstotzingen-Stetten o. Lontal, www.bahn.de PARKEN: Parkplatz Archäopark oder Wanderparkplatz Vogelherd INFO Heidenheimer Brenzregion Landratsamt Heidenheim Felsenstr. 36, 89518 Heidenheim Tel. 07321/3 21 25 93 wiftour@landkreis-heidenheim.de www.heidenheimer-brenzregion.de Vogelherdhöhle, Foto: Günther Bayerl TOURENTIPP Albschäfer-Zeitspuren im Brenztal Rund um die Brenzquelle Rundwanderung • Gesamtlänge: 6 km • Gehzeit: ca. 2 Std. Höhenmeter: pq 115 m • Schwierigkeit: Die Brenzquellrunde ist eine der zehn Zeitspuren am Albschäferweg. Vier entführen ins Brenztal. In Königsbronn startet die familiengeeignete Rundtour am Brenzursprung, einer der größten Karstquellen der Schwäbischen Alb. Über die Klosteranlagen, vorbei am Itzelberger See geht es zum Herwartstein mit Ruine und schöner Aussicht. Zwischen Giengen und Sontheim a. d. Brenz gibt es drei Zeitspuren rund um die Brenz. Dort bezaubert das Albflüsschen mit bizarren Felslandschaften im Eselsburger Tal, Aussichtspunkten, Heidepfaden, Schloss Brenz und Steiff Museum. 600 450 300 m km 1 2 3 4 5 ERLEBNISPROFIL Brenzquelle Georg-Elser-Gedenkstätte, Feilenschleiferei MARKIERUNG Symbol Albschäferweg und gelber Ring START/ZIEL Rathaus Königsbronn TIPP Weitere Zeitspuren am Albschäferweg unter www.albschaeferweg.de AN-/ABREISE PKW: Herwartstr. 2, 89551 Königsbronn, A 7 AS Heidenheim, B 19 ÖPNV: DB bis Bhf. Königbronn, www.bahn.de PARKEN: Springenstraße 15, 89551 Königsbronn INFO Heidenheimer Brenzregion Landratsamt Heidenheim Felsenstr. 36, 89518 Heidenheim Tel. 07321/3 21 25 93 wiftour@landkreis-heidenheim.de www.heidenheimer-brenzregion.de Am Brenzursprung in Königsbronn, Foto: Guido Serino WANDERMAGAZIN 17