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Deutschlands Schönste Wanderwege 2021

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Mit 89 Tourentipps auf 100 Seiten sowie 8 Übersichtskarten mit weiteren 95 Wegen führt das Heft quer durch Deutschlands Wanderwelten.

Hessen/Vogelsberg Blick

Hessen/Vogelsberg Blick auf die Bilskuppe auf der WiesenTour DIE VULKANREGION VOGELSBERG … ursprünglich, ehrlich, bodenständig Die Uhuklippen bei Grebenhain Wanderwelt Vogelsberg Auf 80 Seiten stellt sich die Region mit ihren Touren vor. Die Broschüre ist digital einsehbar über www.bit.ly/Wanderwelt Der Hoherodskopf im Nebel Hummelbesuch an einer Teufelskralle Naturbelassene Waldwege für federnde Wanderschritte und urwüchsige Basaltfelsen, die sagen- und märchenreich sind. In der Vulkanregion Vogelsberg entdecken Naturliebhaber jeden Tag etwas Neues. Vor 17 Millionen Jahren ging es hier noch vulkanisch heiß zu. Rotglühende Lava strömte aus Spalten, türmte sich auf und erstarrte schließlich zu einer viele hundert Meter dicken Basaltschicht – der größten Mitteleuropas. Heute zeigt sich die Vulkanregion Vogelsberg vor allem in Grün. Auf ehemaligen Schloten haben sich kleine Fachwerkstädtchen angesiedelt, Wiesen und Felder wechseln sich mit lichten Buchenwäldern ab. Mit Gipfeln über 700 Metern bietet die Region anspruchsvolle Wanderwege wie die GipfelTour Schotten, aber auch angenehme Einsteigertouren wie die WiesenTour oder die HeinzemannTour. Zwölf vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwege ausgezeichnete Rundwanderwege gibt es. Steter Begleiter auf allen Wegen ist der Basalt, auf dem alles gründet. Mal türmt er sich als Felsformation auf, mal liegt er bemoost im Unterholz. Oft ist er auch Ursprung so mancher Sage und manchen Märchens: Versteinerte Riesenköpfe liegen hier im Wald und dort hat der Teufel mit einem schlauen Bauern Karten gespielt. Wer wohl gewonnen haben mag? Region Vogelsberg Touristik GmbH Am Vulkaneum 1, 63679 Schotten | Tel. 06044 – 96 69 30 www.vogelsberg-touristik.de facebook.com/RegionVogelsberg instagram.com/RegionVogelsberg 34

Alle Fotos © Christina Marx Rülfenrod Ehringshausen Felda Geotop „Heinzemann“ Heinzemannskopf 326 Oberndorf Mehlb ach Mehlbacher Teich Reuters Reuters Bach von Bählerhöhe 392 Saustallkuppe 420 Bennertsgraben Bilskuppe 403 Kalkberg 390 Wernges Otterbach Hainbach Otterbach Wochenendhäuser Bildstein 398 Strackeneicher Kopf 388 Elsgraben Elsgrabenteiche Felda Beerplatte 368 0 1 km Heblos Hälsberg 413 Maar Muhrsbach Rimlos Mühlberg 345 Brenderwas ser Maar Ossenberg 349 Lauterbach Steines 360 Kugelberg 416 0 1 km m 350 325 300 275 250 km Ehringshausen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Ehringshausen 12 13,5 Rundwanderweg 13,5 km Gehzeit: 3,5 Std. m 400 380 360 340 320 300 Maar Maar 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12,0 Rundwanderweg 12 km Gehzeit: 3 Std. HEINZEMANNTOUR Durch naturbelassene Wälder mit mächtigen Baumriesen, über Felder und Wiesen mit weiten Ausblicken, vorbei an kleinen Teichen und der mäandernden Felda führt die Tour. Sie ist leicht begehbar auf befestigten Pfaden und Wiesenwegen und mit ihren wenigen steilen Passagen auch für den Einstieg ins Wandern geeignet. Auf verschlungenen Waldpfaden geht es zum idyllisch gelegenen Mehlbacher Teich. Inmitten einer Urwaldfläche erhebt sich die Felsformation des sagenumwobenen „Heinzemanns“, Überrest eines alten Lavastroms und Kultstätte in vorchristlicher Zeit. WIESENTOUR Über sanfte Hügelkuppen führt diese Tour im weiten Bogen um das Lauterbacher Dörfchen Maar herum. Der Blick schweift über die kleinräumige Kulturlandschaft mit bunten Ackerflächen und saftigen Weiden, denn meist befindet sich der Weg auf einer Anhöhe. Das ist einer geologischen Besonderheit zu verdanken: Durch die Bewegung der Erdkruste haben sich hier die Basaltschichten abgesenkt, sodass sich der Lauterbacher Graben bildete. An den Rändern finden sich Basaltbrocken und Blockhalden mit seltener Pflanzenpracht – kleine Biotope inmitten der Kulturlandschaft. Höhenmeter: je 292 m • Schwierigkeit: Start/Ziel: Gemünden (Felda), OT Ehringshausen, Wanderportal am Sportplatz An-/Abreise PKW: Hauptstraße 87, 35329 Gemünden (Felda) ÖPNV: Gemünden (Felda)-Ehringshausen Torweg, VB-71, www.vgo.de Geotop und Naturdenkmal „Heinzemannskopf“ NSG Feldatal, eines der größten in Hessen Höhenmeter: je 218 m • Schwierigkeit: Start/Ziel: DGH Lauterbach-Maar An-/Abreise PKW: Am Ritterberg 34, 36341 Lauterbach-Maar ÖPNV: Lauterbach-Maar, Kirche, VB-21, www.vgo.de Basaltquader und Blocksteinhalden Magerrasenwiesen mit einzigartiger Pflanzenvielfalt Felsformation Heinzemann 35