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Belgische Ardennen – Wandermagazin 209

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Belgische Ardennen: Zu den Quellen guten Lebens Wandermagazin-Herausgeber zeigt auf 22 Seiten die grünen und genussvollen und erfrischenden Seiten der Belgischen Ardennen rund um Spa, Bouillon und das Hohe Venn.

REGIOPANORAMA I

REGIOPANORAMA I BELGISCHE ARDENNEN Wandern auf Bohlenwegen im Hohen Venn © Wandermagazin, Natalie Glatter DAS HOHE VENN EINE URLANDSCHAFT Das Hohe Venn ist ein Hochplateau, das sich von Nordost nach Südwest erstreckt und dann in die Ardennen übergeht. Obwohl das Vennmassiv, das sich im geologischen Altertum des Kambrium herausbildete, keine wirkliche Berggipfel hat, gibt es neben Belgiens höchstem Punkt, dem 694 m hohen Signal de Botrange, noch weitere im Relief des Plateaus erkennbare Kuppen. Nach der tektonischen Auffaltung des Massivs verwitterte der graue Tonschiefer aus dem Erdaltertum durch starke Erosion und bildete eine wasserundurchlässige Schicht. Mit bis zu 1.500 mm Jahresniederschlag, der an bis zu 220 Tagen des Jahres als Regen und an weiteren 70 bis 80 Tagen als Schnee niedergeht, entwickelten sich auf dem Plateau in den zahlreichen Mulden und Vertiefungen ideale Voraussetzungen zur Bildung von Hochmooren. So wächst das Moor mit jährlich etwa einem bis zwei Millimetern seit Jahrtausenden in die Höhe. Moore bestehen aus weichen, verdächtig nachgebenden Moospolstern und ebenso verdächtigen Tümpeln braunen Moorwassers. Nicht von ungefähr bezeichnet man das Hohe Venn auch als vollgesogenen Schwamm. Damit nicht genug: Im Venn entspringen dank des Wasserreichtums viele Bäche und Flüsse, wie Rur, Hill, Weser, Gileppe, Trôs-Marets, Warche oder Hoëgne. Einige, wie die Trôs Marets, sind lediglich 6 km lang. So stürzen die Wassermassen teils in beeindruckenden Rinnen, über lotrecht abfallende Wände in die Tiefe und bilden wildromantische Bachtäler. Das Hohe Venn bietet die einzigartige Gelegenheit, in eine noch intakte Urlandschaft zu blicken und sie auf eigens angelegten Bohlenstegen oder durch wilde Bachtäler zu durchwandern. (ms) © www.ostbelgien.eu, Dominik Ketz BELGIENS WILDER OSTEN Schmale, naturbelassene Pfade, Wiesenwege fürs „Querfeldein“- Feeling und Holzbohlenstege, die bis zum Horizont reichen. Willkommen in Ostbelgien. Mal ist es ein See, der die Weite des Himmels, vor allem Ruhe und Gelassenheit spiegelt. Mal ist es ein Fluss mit zwei Gesichtern, eines sanft, das andere verspielt und wild. Wasser begleitet den Wanderer in Ostbelgien überall. Meist ist es ein Plätschern im Dickicht, ein schmales Rinnsal zwischen Wiesen und durch Wälder oder der Blick in die dunklen Augen der stillen Moorseen im Hohen Venn. Und waldreich ist der wilde Osten! Das größte zusammenhängende Waldstück Belgiens befindet sich hier. Auf der einen Seite geht der Hertogenwald über in eine wiesenreiche Tal- und Hügellandschaft. Auf der anderen Seite schraubt er sich bis zum höchsten Punkt des Landes empor. Der sieht allerdings so gar nicht wie ein Gipfel aus, wundert sich der Wanderer, wenn er das 692 m hohe Signal de Botrange im Hohen Venn erreicht. Statt Gebirge gibt‘s Weitblick über eine urwüchsige Moorlandschaft, die sich gerne mal in Nebel hüllt. „Genusstouren Am Wasser entlang, im Wald und Panoramen“ heißt die Broschüre, in der Entdecker und Genießer die schönsten Wanderungen Ostbelgiens finden. Enthalten sind auch Wanderungen, die nach dem neuen Knotenpunktsystem funktionieren. (ms) INFO: OSTBELGIEN.EU 18 WANDERMAGAZIN Winter 2020/2021

GEWINNSPIEL MITMACHEN UND EINEN GENUSSAUFENTHALT IN OSTBELGIEN GEWINNEN! Gewinnen Sie einen Preis im Wert von 744 Euro. Den/die Gewinner*in entführen wir in Begleitung einer zweiten Person in das familiengeführte Hotel Bütgenbacher Hof **** am Rande des vor allem bei Wanderern beliebten Hohen Venns. Dort haben Sie sogar Anschluss an den Vennbahn-Radweg und können sich auf die Kulisse am Bütgenbacher Stausee freuen. Das liebenswerte Hotel ist für seine Gastlichkeit und seine exzellente Küche (sechs Köche sorgen für Ihr leibliches Wohl) weit über die Grenzen Ostbelgiens hinaus bekannt. © Christian Charlier © Christian Charlier DER PREIS FÜR ZWEI PERSONEN BEINHALTET: Zwei Übernachtungen im Doppelzimmer der Kategorie „Heimatgefühl“ inkl. Frühstück sowie pro Person • 1 Vier-Gang-Menü inkl. Getränkepauschale • 1 Sieben-Gang-Gourmetmenü inkl. Getränkepauschale • 1 Sektfrühstück • Zugang zum Wellness- und Fitnessbereich mit Saunen und Schwimmbad Um am Gewinnspiel teilzunehmen, beantworten Sie einfach die folgende Frage: WELCHER ORT IN BELGIEN IST AUCH ALS „MUTTER ALLER KURORTE“ BEKANNT? A: NAMUR B: CHARLEROI C: SPA Senden Sie Ihre Antwort mit Angabe Ihres vollständigen Namens und Ihrer Adresse einfach per E-Mail an info@belgien-tourismus-wallonie.de. Teilnahmeschluss ist der 31.3.2021 um 24:00 Uhr. Danach werden wir den/die Gewinner*in per einfachem Losverfahren ermitteln und benachrichtigen. © Christian Charlier WIR WÜNSCHEN VIEL GLÜCK! EIN ORT DES WOHLBEFINDENS Bütgenbach ist ein Dorf südlich des Hohen Venn und liegt an der 125 ha großen Talsperre Bütgenbach im deutschsprachigen Teil Ostbelgiens. Mittendrin liegt das Viersternehotel der Familie Maraite, das seit 2011 in zweiter Generation geleitet wird. Das Hotel Bütgenbacher Hof begeistert schon, wenn man sich von dem kleinen Park im Herzen des Dorfes kommend über die Straße „Marktplatz“ dem Haus nähert. Bei der aufwendigen Gestaltung der Innenausstattung des Hauses und seiner Zimmer spielt Holz eine zentrale Rolle. Kein Wunder, die filigranen Umrisse von fünf Blättern der Kastanie sind sichtbares Symbol des Hauses. Sechs Köche sorgen im Haubenrestaurant für exquisites Essvergnügen. Dabei werden vorzugsweise regionale Produkte verwendet. Der Weinkeller ist bestens sortiert. Die Terrasse, der Wintergarten, die liebevoll gestalteten Zimmer und Suiten, der Wellnessbereich mit Schwimmbad, Saunen, Whirlpool und Fitnessangeboten bieten viel Platz und eine gemütliche Atmosphäre zum Entspannen. Denn dank der einzigartigen Lage an der Warche, einem Vennfluss, an der Bütgenbacher Talsperre und einem der größten erhaltenen Hochmoore Europas, dem Hohen Venn, gibt es fantastische Möglichkeiten, sich zu Fuß oder zu Rad in der Natur zu betätigen. (ms) INFO: WWW.HBH.BE www.wandermagazin.de 19