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vor 1 Jahr

Vogesen – Wandermagazin 199

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Vogesenmassiv: Wandern, Schlemmen und Natur geniessen. Das Vogesenmassiv erstreckt sich von der Weinstraße bis zu den Belchen über sieben Départements und bietet nicht nur Wanderern, sondern auch Mountain-Biker ein ideales Terrain, um die Natur zu genießen. Fernwanderer lockt die „Traversée du Massif des Voges“, auf der man die Vogesen einmal von Nord nach Süd durchqueren kann. Hinzu kommen zahlreiche Rundwanderwege, die Gelegenheit für Tages- und Mehrtagestouren bieten. Winzerdörfer mit altem Fachwerk, stille Wälder in denen sogar Luchse beheimatet sind und Moorgebiete, in denen der Ruf des Auerhahns erschallt. Nicht ohne Grund sind im Vogesenmassiv zwei Naturparks, ein Welt-Biosphärenreservat und sieben Naturschutzgebiete verortet. Dominiert werden die Vogesen vom 1.424 m hohen Grand Ballon und seinem „kleinen Bruder“, dem Ballon d'Alsace (auf deutsch Belchen), die auf mehreren Touren erwandert werden können. Viele weiter Wanderungen, wie die 74 km lange Burgenwanderung, die fünftägige Wanderung durch das Bruche-Tal oder die 11 km lange Wanderung rund um den Mont Cornu erfreuen Kultur- wie auch Naturfreunde. Dank der Wandervorschläge speziell für „kurze Beine“, sind Familien mit Kindern in den Vogesen besonders gut aufgehoben.

REGIOREPORTAGE | VOGESEN

REGIOREPORTAGE | VOGESEN deutschen Namen, Belchen, verweisen auf den Keltengott Belenus. Am ersten Mai, dem keltischen Beltane-Fest, geht genau über dem kleinen Belchen, dem Ballon d’Alsace, die Sonne auf. Zwei ausgearbeitete Wandertouren im regionalen Naturpark „Ballons des Vosges“ zum großen und kleinen Belchen gehören zu den absoluten Highlights der Vogesen. Start und Ziel einer dreitägigen Rundwanderung ist die Kleinstadt Guebwiller. Schon am ersten Wandertag bieten die häufigen tollen Aussichten Gelegenheit zum Verschnaufen. Es beginnt schon mit dem Blick vom nur 632 m hohen Rehbrunnenkopf auf das Tal von Florival. Bank und Tisch am Péternit-Pass verlocken zu einer gemütlichen Rast, zumal die Tagesstrecke von nur 13 km keine Eile erfordert. Am Ebeneck mit Aussicht auf die elsässische Ebene und den Schwarzwald fällt dann der Grand Ballon ins Blickfeld. Über den felsigen Grat von Saint Pirmin und dem Weg zum Col du Judenhut nähern sich Wanderer dem, im wahrsten Sinne des Wortes, Höhepunkt der Tour, dem Großen Belchen. Den Aufstieg bis zur Radarstation und dem 1960 von dem Bildhauer Bouret wieder hergestellten Denkmal der „Diables bleus“ sollte man sich für den zweiten Tag aufheben. Sobald man sich dann vom atemberaubenden Rundblick am Grand Ballon losreißen kann, führt die 23 km lange Tagesstrecke auf dem GR®532 zum Ballon d’Alsace, der eine Sicht auf das 1.320 m hohe Massiv des Hohneck bietet. Über das Gebiet Markstein sowie vorbei an der Kapelle Notre Dame des Neiges und dem See von Lauch durchqueren Wanderer das Naturreservat Langengeldkopf, bevor sie das Etappenziel Rothenbrunnen auf dem kleinen Belchen erreichen. Am letzten Wandertag verläuft die 19 km lange Strecke durch Waldgebiete mit Lichtungen und Weiden. Von den Höhenwegen fällt der Blick immer wieder auf kleine Dörfer, danach geht es durch Weinlagen zurück nach Guebwiller. Die fünftägige Wandertour folgt ab Guebwiller ebenfalls der Strecke über den Großen und Kleinen Belchen. Sie wird mit einem Abstecher zum See du Ballon und dem Streifzug durch die Weinlagen bei Soultzmatt verlängert. SCHÖNE WEGE VON OST BIS WEST Auch abseits der legendären Fernwanderstrecke auf dem GR®5 und der berühmten Kammstraße „Route des Crêtes“ sind ausgewiesene Wanderwege eine Verlockung für jeden Wander- und Naturfreund. Von den östlichen Hängen bis zu den westlichen Orientierungstafel am Donon © INFRA, Massif des Vosges Den Donon, auch heiliger Berg genannt, kann man dank einem Entdeckungspfad erreichen © INFRA, Massif des Vosges Ausläufern finden sich Strecken, um die unterschiedlichsten Wanderwünsche zu erfüllen. Eine Tour ab Châtenois führt zwischen dem Tal des Baches Giessen bei Sélestat und Molsheim im Bruche-Tal in fünf Etappen gleich zu dreizehn Burgen. Schon auf den ersten 12 km sind die einst wehrhaften Mauern von Ramstein, Ortenbourg und Bernstein zu bestaunen. So reiht sich bis zum Ziel in Urmatt eine Sehenswürdigkeit an die andere, darunter auch die bekannte Klosteranlage auf dem Mont Saint Odile. Die insgesamt 74 km lange Burgenwanderung lässt sich leicht verkürzen, da die Etappenorte gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Das gilt auch für die fünftägige Rundwanderung durch das obere Bruche-Tal. Diese Strecke führt ab Schirmeck zu geschichtsträch-

MOUNTAINBIKE IN DEN NORDVOGESEN Die Durchquerung der Vogesen TMV® von Wissembourg nach Thann ist besonders beliebt. © INFRA, Massif des Vosges www.wandermagazin.de