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Spessart – Wandermagazin 198

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Mitten im Herzen Deutschlands liegt der Spessart. Er erstreckt sich vom unterfränkischen Miltenberg im Süden bis hoch in den Norden zum hessischen Schlüchtern. Im Osten wird er von den Flüssen Sinn und Saale, im Süden und Westen vom Main und im Norden von der Kinzig eng umschlossen. Der Specht, als typischer Bewohner alter, ausgedehnter Laubwälder mit hohem Totholzanteil, hat dem Spessart den Namen gegeben und ist das Symboltier geblieben. Typisch ist auch der zumeist aus Sandstein bestehende Untergrund, der dem Spessart wie kein anderes Gestein seinen Stempel aufdrückte. Nur wenige Mittelgebirge bieten derartige kaum zerschnittene zusammenhängende Waldkomplexe. Die Nähe zum Main und den anderen Flüssen, die Streuobstwiesen im westlichen und nördlichen Spessart – all das sind Garanten für ein abwechslungsreiches und vielfältiges aktives Naturerlebnis.

REGIOPANORAMA SPESSART

REGIOPANORAMA SPESSART MAINLAND MÄRCHENHAFTES WANDERVERGNÜGEN UNTERWEGS IM WILDEN SPESSARTWALD UND IM IDYLLISCHEN MAINTAL In der träumerischen Idylle des „wilden Waldes“ kann man unter dem Blätterdach kräftiger Eichen und uralter Buchenwälder auf den Spuren der Spessarträuber wandeln. Für jeden Wandergeschmack etwas dabei: nahezu unberührte Waldlandschaft im Märchenwald Spessart und der Zauber des friedlichen Maintals machen das fränkische Städtchen Lohr zum Ausgangspunkt für puren Wandergenuss Blick auf die Fußgängerzone von Lohr a.Main © Ernst Huber Idealer Ausgangspunkt für idyllische Wanderungen ist Lohr, das „Spessarttor“. Von hier führen viele Wanderwege durch das größte zusammenhängende Laubmischwaldgebiet Deutschlands. Besonders reizvoll ist der Qualitätswanderweg „Spessartweg 1“, die dritte Etappe dieser Route führt durch den historischen Hohlweg „Klapper“ direkt nach Lohr a.Main. Hier hört der Wanderer fast noch das Hallen der Pferdehufe, das einst die Fuhrleute begleitet hat. LEBENDIGE GESCHICHTE MIT CHARME Der historische Stadtkern selbst bietet neben seinen blumengeschmückten Gässchen, bildschönem renovierten fränkischen Fachwerk und dem reichhaltigen kulinarischen Einkehrangebot eine Fülle an Sehenswürdigkeiten. Den Mittelpunkt bildet der Marktplatz mit dem erhabenen Sandsteinbau des Alten Rathauses. Kurzweilige Kostümführungen laden dazu ein, die Geschichte der Kleinstadt kennen zu lernen. Nicht versäumen sollten Besucher den alten Stadtturm, das historische Fischerviertel und das Kurmainzer Schloss. ÜBER DIE SIEBEN BERGE… Eine der berühmtesten Bewohnerinnen dieses Kleinods stammt aus dem Adelsgeschlechts derer von Erthal aus dem 18. Jahrhundert mit Haar so schwarz wie Ebenholz, Lippen so rot wie Blut und Haut so weiß wie Schnee im Volksmund auch als Schneewittchen bekannt. Heute ist der märchenhafte Zauberspiegel in der Glasausstellung des Spessartmuseums zu besichtigen. Tipp: der 35 Kilometer lange „Schneewittchenwanderweg“ über bemooste Waldpfade vorbei an der Burgruine Bartenstein und dem geheimnisvollen Wiesbüttmoor. DURCHS MAINTAL… Der seit 1971 bestehende „Main-Wanderweg“ verläuft durch offene Weinberge, romantische Örtchen und auch durch Lohr. Wer nicht laufen möchte, kann von der Lohrer Mainlände aus auf das kleine Ausflugsschiff „Maintalbummler“ ausweichen. © Andreas Hub Das weite Blättermeer des Spessarts ist wie gemacht für genussvolle Wandertouren. INFO: Touristinformation Lohr a.Main tourismus@lohr.de www.lohr.de 12

DIE SPESSARTWEGE Gemünden a.Main mit Scherenburg Fotos © Spessart-Mainland, Holger Leue wanderbares deutschland Zertifiziert durch den Deutschen Wanderverband Q UALITÄTSWEG SPESSARTWEG 1 Auf knapp 58 km führt der Spessartweg 1 „Von Fürsten, Fuhrleuten und Pilgern“ an historischen Sehenswürdigkeiten vorbei. Er verbindet die Main-Städte Aschaffenburg und Gemünden und durchquert den Spessart von West nach Ost. Der Landschaftspark Fasanerie in Aschaffenburg bietet den idealen Ausgangspunkt, denn hier startet die erste der drei (Tages-)Etappen des Fernwanderweges. Vorbei an der Ausgrabungsstätte der mittelalterlichen Höhenburganlage Ketzelburg erreicht man durch Wiesen und Wälder das Kloster Schmerlenbach, das 1218 von Benediktinern gegründet wurde und bis 1908 bestand. Vom Schloss Unterbessenbach, ein Baudenkmal im klassizistischen Stil nahe des Flüsschens Aschaff, steigt der Weg auf zu den Spessarthöhen um Waldaschaff, die mit traumhaften Ausblicken belohnen. Danach geht es über Rothenbuch mit seinem Schloss in die Schneewittchenstadt Lohr a.Main und weiter nach Gemünden. SPESSARTWEG 2 Anspruchsvoller geht es auf dem Spessartweg 2 „Über Berg und Tal zum Main“ vom nördlichen Hochspessart Richtung Süden. Aschaffenburg: Pompejanum mit Schloss Johannisburg KREUZ UND QUER DURCH DEN SPESSART Die Ferienregion Spessart-Mainland eröffnete im Frühjahr 2006 die Spessartwege. Sie gehörten zu den ersten Weitwanderwegen, die als „Qualitätswege Wanderbares Deutschland“ zertifiziert wurden. Sie verbinden Wandern und Kultur auf besondere Art und Weise und lassen den Wanderer schon nach wenigen Schritten den Alltagstrubel vergessen. Ausgangspunkt ist der Luftkurort Heigenbrücken, der gleich zu Beginn mit dem Blick ins Laufachtal eine der schönsten Spessartaussichten offeriert. Die rund 57 km lange Route kann in drei (Tages-)Etappen erwandert werden. Gespickt ist der Weg mit einladenden Rastplätzen und Einkehrmöglichkeiten, in denen man regionale Spezialitäten genießen kann. Highlights entlang des Weges sind das Seebachtal mit seinem Auwald, Ausblicke wie bei Waldaschaff, die malerisch von mächtigen Kastanien bewachte Kapelle Unser Herren Bild, der verwunschene Alte Schulweg hinauf zur Geishöhe mit 360-Grad-Panorama oder die Wallfahrtskirche Hessenthal bei Mespelbrunn. Wer sich für den Drehort vom „Wirtshaus im Spessart“ interessiert, sollte einen Abstecher zum Wasserschloss Mespelbrunn unternehmen, bevor die Tour in Stadtprozelten am Main endet. Über der Stadt thront eine der schönsten Burgruinen Deutschlands, die Henneburg. (ea) INFO: www.spessartweg.de Alter Schulweg in Dammbach München www.wandermagazin.de 13