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Mecklenburg-Vorpommern – Wandermagazin 196

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Mecklenburg-Vorpommern ist nicht nur eines der liebsten Urlaubsländer der Deutschen, sondern auch als echtes Dorado bei Genusswanderern bekannt. Viele Wege führen hier von See zu See, über sanfte Hügel und tiefgrüne Wälder direkt bis ans Meer. Wir haben für Sie Insidertipps für erlebnisreiche Wanderungen gesammelt.

REGIOPANORAMA |

REGIOPANORAMA | Mecklenburg-Vorpommern Viele Besucher schätzen die Insel Rügen wegen der langen, feinsandigen Strände, der vielerorts unberührten Natur und der jahrhundertealten Kulturlandschaft. Mancher Gast, der Rügen neu entdeckt, ist beeindruckt von der Größe und den Landschaftsformen vom üppigen Buchenwald über idyllische Boddenufer bis zum pulsierenden Seebad. Insel Rügen Liebling der Sinne Auf dem Hochuferweg © outdoor-visions.com/ Schneider Hafen von Moritzburg © TMV/Grundner Ranger Karsten Klaene © CMR Schüssler INFO Tourismuszentrale Rügen GmbH Tel. 03838/80 77-0 info@ruegen.de www.ruegen.de Auf gut markierten Wanderwegen lassen sich die Naturschätze Rügens mit allen Sinnen erkunden: Das Grün der Buchen, das Weiß der Kreidefelsen und der Sanddorn, die „Zitrone des Nordens“. Man schmeckt Salz auf der Haut, wenn Sturm Gischt aufschäumt, und hat den Gesang der Kraniche im Ohr, wenn Fischer ihren Fang anlanden. Die Möglichkeiten zum Wandern auf Rügen sind vielfältig, ob auf dem Hochuferweg, über die Zicker Berge, im Küstenwald oder auf dem Qualitätswanderweg Bodden-Panorama. Insidertipp: Rügen mit dem Ranger Die uralten Buchenwälder im Nationalpark Jasmund gehören zu den letzten ihrer Art auf der ganzen Welt und sie sind Arbeitsplatz von Ranger Karsten Klaene. Bei geführten Wandertouren zeigt er den Besuchern die Besonderheiten dieser einzigartigen Landschaft auf der Insel Rügen. Die Wellen der Ostsee rauschen an den Strand. Sie sind nicht zu sehen, aber zu hören und das mitten im Buchenwald des Nationalparks Jasmund. „Etwa 500 Hektar Wald im Nationalpark gehören zum UNESCO- Weltnaturerbe Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands“, erzählt Klaene den Besuchern auf dem Höhenweg von Lohme zum Königsstuhl. „Alte Buchenwälder zählen weltweit zu den bedrohten Lebensräumen“, erzählt Klaene. Anders Karsten Klaene, 57 Jahre, Ranger Grünes Hemd, grüne Weste, grau-grüner Hut mit Feder: Karsten Klaene ist ein Ranger, wie man ihn sich vorstellt. Schon als Kind streifte der in Bergen geborene Ranger durch die Wälder. Heute hat er sein Hobby zum Beruf gemacht. Klaene war einmal Forstwirt. Später machte er eine Ausbildung zum Natur- und Landschaftspfleger, immer mit dem Ziel, die Wälder zu erhalten und zu schützen. Geführte Wanderungen im Nationalpark Jasmund: www.koenigsstuhl.com als in vielen Stätten des Unesco-Weltkulturerbes, wo es darum gehe, konservierend einzugreifen, laute das Prinzip zum Schutz der Buchenwälder: nichts machen! Hier im Nationalpark darf, kurz gesagt, nicht einmal eine Kettensäge benutzt werden. Alle paar Meter bleibt Klane stehen und weist auf Details hin: eine besondere Moosart oder einen Dachsbau. Mehrmals wöchentlich bieten Ranger im Sommer Führungen im Nationalpark an, z. B. zum 118 m hohen Königsstuhl. Einen fantastischen Blick auf den Königsstuhl bietet die Victoria-Sicht, der zweite weltberühmte Aussichtspunkt hier und Lieblingsplatz von Karsten Klaene. (ae) 14 WANDERMAGAZIN

Die eleganten Seebäder am Meer mit glanzvollen Villen aus der Gründerzeit, die langen Strände und die einmalige Natur machen Usedom zu einer der beliebtesten Ferieninseln. Wanderer werden vom würzigen Duft des Meeres und dem 42 km langen und bis zu 70 m breiten weißen Sandstrand angezogen oder vom milden Reizklima, das „Wellness“ unter freiem Himmel bietet. Insel Usedom Sonne, Wald und Meer Mit über 2.000 Sonnenstunden im Jahr ist Usedom eine der sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Auf 200 km Radwegen und 400 km Wanderwegen gibt es viel zu entdecken, z. B. die älteste Strandkorb- Manufaktur der Welt, die längste Strandpromenade Europas sowie die älteste und längste Seebrücke Deutschlands. Außerdem ist Usedom Vorreiter wenn es darum geht, die heilende Wirkung des Waldes zu nutzen. Dr. Karin Lehmann, stellvertretende Kurdirektorin vom Seebad Heringsdorf Sie möchten aktiv etwas für sich tun? Dann besuchen Sie den Kur- und Heilwald Heringsdorf. Mein Lieblingsplatz liegt dort, wo einst der Bismarckturm stand. Hier gibt eine frisch geschlagene Schneise einen atemberaubenden Blick über die Ostsee frei. Meine Pläne: Rund um den Präsidentenberg soll es ausgewählte Veranstaltungen geben wie „Mystik im Wald“, Waldtheater oder besondere Waldkonzerte am Steinernen Tisch. www.kur-und-heilwald.de Insidertipp: Kur- und Heilwald im Seebad Heringsdorf Auf Usedom soll der Wald bald offiziell der Gesundheit dienen. Am 13. und 14. September ist das Seebad Heringsdorf Gastgeber für den 1. Internationalen Waldkongress, in dessen Rahmen der erste Kur- und Heilwald eröffnet wird. In einem 200 Hektar großen Heringsdorfer Waldstück sollen waldtherapeutische Angebote Menschen künftig helfen, Kraft, Erholung und Vitalität zu tanken. „Dabei wird der Wald nicht zu einer künstlichen Parkanlage umgestaltet, sondern bleibt als natürlicher Nutz- und Schutzraum erhalten“, erklärt Dr. Karin Lehmann, stellvertretende Kurdirektorin vom Seebad Heringsdorf. Sie begleitet die Entwicklung des Heilwaldes, übrigens der erste Wald in Europa, dessen Therapie auf einem wissenschaftlichen Therapiekonzept beruht, von Beginn an. Entstanden sind mitunter drei Heilwaldwege mit Informationstafeln zur Historie und zu den Heilwald-Stationen „Platz der Stille und Ruhe“, „Sensorikpfad“ und „Motorikpfad“. Der Poesiepfad hält Zitate berühmter Persönlichkeiten zum Wald für die Wanderer bereit und am Platz der Stille ist Platz für Meditationsübungen. Es entstehen Parcours und Kletterpfade, die den Bewegungsapparat schulen und ein Hörtrichter soll für natürliche Geräusche sensibilisieren. Waldtherapeuten werden ausgebildet und sollen mit den Waldinteressierten arbeiten. (ae) Die Seebrücke Ahlbeck auf Usedom ist die älteste Seebrücke Deutschlands © Pocha Meditation im Heilwald © Usedom Tourismus GmbH/Roy von Elbberg Im Heilwald im Seebad Heringsdorf © A. Dumke INFO Usedom Tourismus GmbH Tel. 038375/2 44-144 info@usedom.de www.usedom.de WANDERMAGAZIN 15