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Kraichgau-Stromberg – Wandermagazin 202

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Auf 22 Seiten präsentieren wir Ihnen das märchenhafte Wanderland Kraichgau-Stromberg im Nordwesten Baden-Württembergs. Wanderer können in diesem Schlaraffenländle mit seinen Weinbergen, Streuobstwiesen und natürlich den „Besa“, den von Winzern geführten urigen Gaststätten auf Zeit, Wandern und Genießen auf das Beste verbinden. Wald und Wasserliebhaber kommen hier ebenfalls ins Schwärmen, sei es an den steilen Muschelkalkfelsen rund um Zaber, Enz und Neckar oder in den Eichenwäldern des Naturpark Stromberg-Heuchelberg, der Heimat des Phantoms des Strombergs, der Wildkatze. In den zahllosen Fachwerkaltstädtchen wie Bretten, den Burgen auf den Hügeln, dem Welterbestätte Kloster Maulbronn oder entlang der Eppinger Linien wird Wandern zur Zeitreise. In 15 Tourentipps mit Karten, Höhenprofilen, Wegbeschreibungen und Erlebnisprofilen bekommen Sie jede Menge Anregungen für Ihre Wanderungen im Land der 1000 Hügel.

REGIOPANORAMA I LAND DER

REGIOPANORAMA I LAND DER 1000 HÜGEL KRAICHGAU-STROMBERG REICHSSTADT ROMANTIK IM KRAICHGAUER HÜGELLAND EPPINGEN Mittendrin im Land der 1.000 Hügel liegt die Stadt Eppingen, umgeben von den fruchtbaren und waldreichen Hügeln und Tälern des Kraichgaus. Die Mauern der Altstadt hüten ein wahres Schatzkästlein süddeutscher Fachwerkbaukunst. Rund um den Pfeifferturm aus dem 13. Jh., dem ältesten Bauwerk der Stadt, beeindrucken die sorgfältig restaurierten alemannischen und fränkischen Fachwerkhäuser. Man wähnt sich im Mittelalter, als Eppingen, dank Heinrich VI., Reichsstadt war. Die wechselvolle Geschichte kann man am besten auf dem „Historischen Stadtspaziergang“ erleben oder in den zahlreichen Museen, wie dem Stadt- und Fachwerkmuseum „Alte Universität“. Deren Name erinnert daran, dass, als 1564 die Pest in Heidelberg wütete, ein Teil der Universität nach Eppingen verlegt wurde. Wandervergnügen bieten nicht nur der Eppinger-Linien-Weg, der in Eppingen startet, sondern auch jede Menge Erlebniswanderungen, wie z. B. der Fachwerklehrpfad, der Grenzsteinpfad oder, besonders für Kinder, der Waldfühlpfad. Alte Grenzsteine stehen entlang der Birnbaumallee © Stadt Eppingen TIPP: In den Museen in und um Eppingen wie dem Steinhauermuseum Mühlbach, dem Bauernmuseum Richen, dem Tabakmuseum Elsenz oder der Weinbaustube Kleingartach werden noch mehr Geschichten über die Stadt und die einzelnen Handwerkskünste erzählt. EP1 Große Runde um den Ottilienberg INFO: www.eppingen.de TOURENTIPP Rundwanderung • Gesamtlänge: 13,3 km • Gehzeit: ca. 3,5 Std. Höhenmeter: p 180 m q 184 m • Schwierigkeit: Die Wanderung führt in Richtung Eppinger Linien und anschließend weiter zur Himmelsleiter, ein Anstieg im Eppinger Wald mit 202 Stufen. Vorbei an Waldhütten und dem Kraichgaublick führt der Weg zu den alten Grenzsteinen in die Birnbaumallee und dem „7 Brüder“, einem siebenstämmigen Ahornbaum. Hier empfiehlt sich ein Abstecher zum Bohlenpfad, insbesondere im Frühjahr aufgrund des dort blühenden Bärlauchs. Der Pfad befindet sich am Zufluss des Jägersees, wo es sich in herrlicher Idylle verweilen lässt, bevor der Ravensburg- und Essigbergblick das Ende der Wanderung einläuten. START/ZIEL Wanderparkplatz in der Waldstraße, 75031 Eppingen TIPP Besonders lohnenswert ist der Gang zum Ottilienberg. Mit einer Höhe von 310 m gilt er als Hausberg Eppingens. Die darauf befindliche Wallfahrtskapelle bietet einen schönen Blick über Wald und Wiesen. AN-/ABREISE PKW: Wanderparkplatz, beim Kraichgaustadion, Waldstraße 84, 75031 Eppingen Parken: Wanderparkplatz beim Kraichgaustadion ÖPNV: Bahnhof Eppingen erreichbar mit Stadtbahn Karlsruhe-Öhringen und Rhein-Neckar-S-Bahn Heidelberg/ Mannheim S Blühender Bärlauch am Bohlenpfad © Stadt Eppingen ERLEBNISPROFIL Kraichgaublick, Ottilienberg Himmelsleiter als Graben- und Wallanlage, Grenzsteinpfad entlang der ehemaligen Grenze zwischen Württemberg und Baden INFO Stadt Eppingen Marktplatz 3, 75031 Eppingen Tel. 07262/9 20 0 rathaus@eppingen.de www.eppingen.de 300 150 0 m km 2 4 6 8 10 12 12 WANDERMAGAZIN Frühling 2019

BS1 Heilquellenerlebnisweg TOURENTIPP Rundwanderung • Gesamtlänge: 9,3 km • Gehzeit: ca. 2,5 Std. Höhenmeter: p q 87 m • Schwierigkeit: S In und um Bad Schönborn gibt es insgesamt zehn Heil- und Mineralquellen. Bei dieser Tour können Sie viele dieser Quellen kennen lernen. Tauchen Sie ein in die über 250-jährige Geschichte der Bad Schönborner Heilquellen und die geologischen Besonderheiten der „Langenbrückener Senke“. Unterwegs entdecken Sie unter anderem den ersten Heilbrunnen aus dem Jahr 1766 oder die Posidonienschieferwand ein herausragendes Naturdenkmal. Entlang des Weges gibt es ausreichend Einkehrmöglichkeiten mit kulinarischen Angeboten der Bad Schönborner Küche. Weinberge rund um Bad Schönborn © Bad Schönborn Tourist Information ERLEBNISPROFIL Naturschutzgebiet Östringer Erlenwald mit Streuobstwiesen „Langenbrücker Senke“ mit Posidonienschieferwand START/ZIEL Tourist Information Bad Schönborn „Haus des Gastes“, Kraichgaustr. 10, 76669 Bad Schönborn TIPP Weitere Informationen zur Wanderung bietet die Broschüre „Bad Schönborner Ortsrundgänge“. Im Thermarium Wellness- und Gesundheitspark kann man sich beim Bad in der wärmenden Thermal-Sole, der Saunalandschaft und der „Totes-Meer-Salzgrotte“ erholen. www.thermarium.de INFO Tourist Information Bad Schönborn, 76669 Bad Schönborn Touristik@bad-schoenborn.de www.gesundheitsgemeinde.de AN-/ABREISE PKW: A5 bis AS Bad Schönborn-Kronau oder A6 bis AS Wiesloch-Rauenberg Parken: Besucherparkplatz am Haus des Gastes, Kraichgaustr. 10, Bad Schönborn ÖPNV: Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) Linie 132 bis Haltestelle Sankt Rochus Klinik - Kurzentrum Mingolsheim 300 150 0 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 9 TOURENTIPP SU1 Ravensburg-Tour Rundwanderung • Gesamtlänge: 15,6 km • Gehzeit: ca. 4,15 Std. Höhenmeter: p q 167 m • Schwierigkeit: S Die Tour durchstreift das harmonische Zusammenspiel aus Kultur- und Naturlandschaften rund um Sulzfeld. Sie führt an bewirtschafteten Feldern, Wiesen und Wäldern vorbei, mit vielen schönen Fleckchen, die zum Verweilen einladen. Natürlich führt der Weg auch durch Weinberge und Streuobstwiesen. Ein besonderes Erlebnis bietet der Besuch der Burg Ravensburg nach zwei Drittel der Wegstrecke. Von dort öffnet sich der Blick bis in die Rheinebene und zu den Vogesen. Immer wieder bietet sich ein lauschiges Plätzchen für ein Picknick an oder man genießt die Einkehr im Restaurant Burg Ravensburg. Die Burg Ravensburg umgeben von Weinbergen © Ulrike Klumpp START/ZIEL Bahnhof Sulzfeld, Bahnhofstr. 2, 75056 Sulzfeld AN-/ABREISE PKW: ca. 25 km zu den Autobahnen A5, A6 und A8. Direkt an der Bundesstraße B293 Parken: Am Bahnhof Sulzfeld ÖPNV: Stadtbahn S4 (Karlsruhe und Heilbronn) verkehrt mehrmals pro Stunde in beide Richtungen. TIPP Wer es luftig mag, sollte den Aufstieg auf den Turm der Burg Ravensburg wagen. Von dort oben reicht der Blick über weite Teile des Kraichgaus. 450 300 150 0 ERLEBNISPROFIL Burg Ravensburg mit Bergfried Bunte Landschaft mit Streuobstwiesen, Wald und Reben INFO Gemeinde Sulzfeld Tel. 07269/78 0 info@sulzfeld.de www.sulzfeld.de m km 2 4 6 8 10 12 14 www.wandermagazin.de 13