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Donau-Ries – Wandermagazin 193

Land der drei Gesichter. Der kreisrunde Riesenkrater des Nördlinger Ries ist nur ein Gesicht des Ferienlands Donau-Ries, der Hügelteppich zwischen Schwäbischer und Fränkischer Alb ist das zweite, das dritte tritt mit den Flüssen Donau und Lech zutage. Mit 6 Tourentipps.

REGIOPANORAMA |

REGIOPANORAMA | Donau-Ries Sie sind Fenster in die kulturelle Vergangenheit des Ferienlandes Donau-Ries. Sie künden von einstigen und aktuellen Adelsgeschlechtern: Ob Burg, Burgruine, Residenzschloss, Jagdschloss oder Landschloss, sie alle sind Sehnsuchtsorte für den Kulturwanderer. An Burgen, Schlössern und interessanten Museen herrscht kein Mangel. Burgen, Schlösser und Museen Viel Stolz Harburg Foto: Sandra Exner Matrosen im Käthe-Kruse- Puppenmuseum Foto: Stadt Donauwörth, Stefan Sisulak Schloss Leitheim Foto: Elisabeth Birzele Milchladen im Museum KulturLandRies Foto: Landesstelle, Felix Löchner Die Oettinger Grafen drückten und drücken der Schlösser- und Burgenlandschaft im Ries ihren Stempel auf. Dass die wichtigsten Grafenlinien Oettingen-Oettingen, Oettingen-Wallerstein und Oettingen- Spielberg im 17. und 18. Jh. gefürstet wurden, lässt erahnen, dass das Geschlecht derer zu Oettingen regionale und überregionale Geschichte schrieb. Die größte Stauferpfalz Hoch über dem Wörnitztal thront die Harburg, eine der ältesten, größten und besterhaltenen Burgen Deutschlands und die größte Stauferpfalz nördlich der Alpen. Seit 1299 gehört das Burgschloss-Ensemble dem Hause Oettingen. Das gilt auch für die weitläufige Anlage von Schloss Oettingen. Die herrschaftliche Residenz war das katholische Pendant zum 1850 abgebrochenen evangelischen Schloss. Auch die Anlage von Schloss Hochaltingen ist ein Augenschmaus in der Rieser Schlösserlandschaft. Von dem einst mächtigen Bergschloss Wallerstein auf dem charakteristischen Felsen am Rieser Kraterrand stehen nur noch Reste. Die einstige Stauferburg gelangte 1261 in den Besitz derer von Oettingen. Schloss Baldern liegt ebenfalls auf einem Bergrücken. Die romantische Geschichte des Fürsten Ludwig zu Oettingen-Wallerstein und seiner Gemahlin Crescentia ist eng mit Schloss Baldern verbunden und hätte der Schriftstellerin Jane Austen als Romanvorlage dienen können. Museale Kostbarkeiten Burg Niederhaus gelangte 1597 an den Grafen Gottfried zu Oettingen-Oettingen, wurde 1709 an den Deutschen Orden verkauft und verfiel. Die sanierte Burgruine war vor den Oettingern Stammsitz einer der mächtigsten Adelsfamilien des Hochmittelalters im Ries. Schloss Reimlingen ist ein Geheimtipp, kam 1809 an das Königreich Bayern, wechselte achtmal den Besitzer und gehört heute der Gemeinde Reimlingen. Schloss Monheim, Schloss Otting, Schloss Rain, Schloss Leitheim, Schloss Höchstädt oder Schloss Oberndorf die Schlösserdichte ist beeindruckend. Das kann man mit Fug und Recht auch von den Museen behaupten. Das RiesKraterMuseum in Nördlingen liegt gleich neben einem der drei Infozentren des Nationalen Geoparks Ries. Liebhaber klassischer Musik sollten sich das Gebrüder-Lachner-Museum in Rain vormerken. Die Gebrüder Franz, Ignaz und Vinzenz Lachner waren angesehene Komponisten, Dirigenten und Musiker des 19. Jh. Von überregionaler Bedeutung ist das Käthe-Kruse-Puppen-Museum in Donauwörth mit über 150 Spielpuppen, Schaufensterpuppen und Puppenstubenfiguren aus der Werkstatt von Käthe Kruse. (ms)

Dolinenlehrpfad Geologische Spuren zwischen Tagmersheim und Rögling Rundwanderung • 9,1 km • Gehzeit: 2,5 Std. Höhenmeter: p 89 m q 89 m Schwierigkeitsgrad: Auf diesem Lehrpfad werden geologische Phänomene der Monheimer Alb auf zahlreichen Infotafeln erklärt. Beim Durchstreichen dieser Landschaft fallen immer wieder Dolinen auf, das sind trichterförmige Geländemulden mit zwei bis zu 20 m Durchmesser. Der Wanderer sieht, wie Bäche im Untergrund verschwinden, die von ihrer Quelle ab nur einige hundert Meter geflossen sind. Sehr ungewöhnlich für die aus Jurakalk aufgebaute Fränkische Alb sind die „Monheimer Höhensande“. Eine weitere bemerkenswerte Besonderheit sind die „Lydite“, denn diese Steine stammen eigentlich aus dem rund 150 km entfernten Frankenwald und wurden einst vom Urmain, der hier nach Süden abfloss, auf die Fränkische Alb gebracht. Tangmersheim 600 450 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 9 START/ ZIEL Am Freibad im Tagmersheim AN-/ABREISE PKW: Am Freibad, Jakobusweg 2, 86704 Tagmersheim oder Am Sportplatz, Römerstraße 31, 86703 Rögling ÖPNV: Der Startpunkt des Weges ist mit dem öffentlichen Nahverkehr leider nicht zu erreichen PARKEN: Am Freibad in Tagmersheim oder am Sportplatz in Rögling Foto: Peter Ferber INFO Tourist-Information Monheimer Alb e.V. Marktplatz 23 86653 Monheim Tel. 09091/90 91 19 info@monheim-bayern.de www.monheimer-alb.de ERLEBNISPROFIL Dolinen (ca. 2-20 m Durchmesser), Karstbäche Typische Jurakalklandschaft über den südlichen Teilbereich der Fränkischen Alb TIPP DES AUTORS Abstecher zur katholischen Pfarrkirche St. Jakobus. Erbaut um 1895/96 im neuromanischen Stil. START/ ZIEL Krankenhaus-Parkplatz Oettingen i.Bay Foto: Werner Rensing Fürstenweg AN-/ABREISE PKW: Am Krankenhaus, Kellerstraße 15, 86732 Oettingen i. Bay. ÖPNV: DB bis Bf Nördlingen, dann mit dem Bus nach Oettingen i. Bay. PARKEN: Am Krankenhaus in Oettingen i. Bay. 600 450 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 ERLEBNISPROFIL Flussauen der Wörnitz ein sensibles und geschütztes Wiesenbrütergebiet. Aussichten ins Ries, in die Wörnitzauen und zum Hahnenkamm Auf adeligen Spuren im Nordries Rundwanderung • 19,9 km • Gehzeit: ca. 5-6 Std. Höhenmeter: p 191 m q 191 m Schwierigkeitsgrad: Vom Startpunkt führt der Oettinger Fürstenweg sogleich auf eine Anhöhe mit Blick auf das Ries. Über das Roßfeld und die Heide Affenberg geht es zum Weiler Lohe. Dort öffnet sich der Blick auf das Jagdschloss Hirschbrunn der Fürsten von Oettingen-Spielberg, die dem Weg seinen Namen geben. Über den hügeligen Riesrandbereich geht es weiter nach Dornstadt. Am Waldrand Richtung Auhausen mit Blick auf die ehemalige Klosterkirche, später auf die Wörnitz, den Hahnenkamm und einen Teil des ehemaligen Herrschaftsgebietes der Oettinger Fürsten. Dann geht es hinab zum Fluss und nach Lehmingen, ehe das Roßfeld und Oettingen wieder erreicht sind. TIPP DES AUTORS Besichtigung des fürstlichen Residenzschlosses Oettingen (Das Jagdschloss Hirschbrunn ist leider nicht zu besichtigen. Nur die kleine Schlosskapelle.) INFO Tourist-Information Oettingen i. Bay. Schlossstraße 36 86732 Oettingen i. Bay. Tel. 09082/7 09 52 tourist-information@ oettingen.de www.oettingen.de www.wandermagazin.de