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Best of Wandern – Wandermagazin 200

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Best of Wandern – in dieser Kooperation haben sich europäische Wanderregionen, Ausrüster, ein Reiseveranstalter und ein Tourenportal zusammengeschlossen. Das Besondere an Best of Wandern ist die Idee des Leih-Services: In allen beteiligten Regionen sind Testcenter eingerichtet worden, in denen Wanderer Ausrüstung ausleihen und einen Tag lang kostenfrei ausprobieren können. Wir stellen die Kooperation sowie ausgewählte Best of Wandern-Regionen vor, ihre lokalen Wanderhelden und deren Wandertipps. Mit dabei sind: Ostbelgien, die Region Müllerthal – Kleine Luxemburger Schweiz, das Räuberland im Spessart, der Frankenwald, Bad Peterstal-Griesbach, das Donaubergland sowie die Ferienregion im Dachstein Salzkammergut.

REGIOPANORAMA BEST OF

REGIOPANORAMA BEST OF WANDERN Wandern mit Biss Die neue Best of Wandern- Aktion 2019 2019 Osttirol-Held und zertifizierter Nationalpark-Ranger Emanuel Egger (re.) und Jens Schneider vom Blog Teilzeitreisender.de bei der BoW-Aktion 2018 in Osttirol. © Sonja Brzuska/ teilzeitreisender. de Gemeinsam ein Stück des Weges gehen, sich austauschen, auch zum Lieblingsgericht: Best of Wandern sucht für seine Aktion 2019 kommunikative Wanderfreunde, die Lust auf mehr haben. „Wir bieten Stoff für die Seele und die Sinne und machen aus der Wanderung ein Rund-um-Erlebnis“, sagt Verena Weiße. Das gewisse Extra, das man hat, wenn man unterwegs in einer schönen Region auf einen Gewürzsommelier, Nationalpark-Ranger oder einen Bergsteiger mit Seven Summit Erfahrung trifft. Was diese höchst unterschiedlichen Personen eint, ist die Liebe zur Natur und zur Heimat. Sie sind bei Best of Wandern die „Helden der Region“ auf den folgenden Seiten stellen wir einige von ihnen vor und freuen sich auf das Zusammentreffen mit Wandergästen: Die Aktion heißt „Wandern mit Biss“, findet vom 27.-30. Juni 2019 europaweit statt. Für zwei Teilnehmer pro Re- gion ist „Wandern mit Biss“ bis auf An- und Abreise kostenlos. Viele der Helden haben einen gastronomischen Hintergrund, auch Schmied, Bergsteiger oder Naturführer haben ein Leibgericht, das sie mit ihrer Heimat verbinden. Umgekehrt trägt jeder Gast ein Stück Heimat auf der Zunge. Bei dieser Aktion ist der Austausch wörtlich zu nehmen: Auch der Gast sollte ein Stück Gastronomieheimat einpacken und seinem „Helden“ überreichen kein komplettes Gericht. Eine Spezialität oder ein Rezept mit besonderer Zutat, die es nicht überall gibt, reichen aus. Bewerben kann man sich ab Dezember unter www.best-of-wandern.de Karl-Georg Müller (li.) alias „Der Schlenderer“ war mit Frankenwald-Held, Gewürzsommelier Peter Hagen, in der Region unterwegs. © Karl-Georg Müller Räuberland-Held Ernst Bilz (li.) mit den Teilnehmern Andrea und Achim Messerschmidt © Touristikverband e.V. RÄUBERLAND Bloggerin Bianca Gade mit Donaubergland-Held Ambros Mattes. © Donaubergland Tourismus GmbH, Anita Schmidt 10 WANDERMAGAZIN Herbst 2018

Ostbelgien AN DER SCHNITTSTELLE ZWISCHEN EIFEL UND ARDENNEN befindet sich eine Landschaft aus Hügeln und Tälern ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber: Ostbelgien, Europas kraftvoller Garten. WÄLDER, WIESEN UND WASSER Wälder und Wiesen sowie die Flüsse Hill und Weser prägen das Landschaftsbild des Nordens. Majestätisch erhebt sich der Hertogenwald im Vennvorland. Er gilt als größtes zusammenhängendes Waldstück Belgiens und umschließt den drittgrößten Trinkwasserspeicher des Landes, die Eupener Wesertalsperre. Im Süden Ostbelgiens verbindet das Warchetal die Seen von Bütgenbach und Robertville und die Flüsse Amel und Our schlängeln sich durch ihre gleichnamigen Täler und laden zum Wandern ein. Der höchste Punkt Ostbelgiens und damit des Königreichs liegt mit 692 Metern am Signal de Botrange und präsentiert eine Landschaft, die in Europa ihresgleichen sucht. Das 5.000 Hektar große Naturreservat „Hohes Venn“ wartet auf mit urzeitlichem Flair. Das Moor ist ein riesiger Wasserspeicher mit einer ganz eigenen Flora und Fauna und gilt als eine der letzten Hochmoorlandschaften Europas. Fast 500 Kilometer umfasst das Fernwanderwegenetz Ostbelgiens. Für die Unterhaltung dieses ausgedehnten Netzes ist die Organisation „Sentiers de Grande Randonnée“ verantwortlich. Seit 60 Jahren verwaltet sie die rund 5.000 Kilometer Wanderwege, die es in ganz Belgien gibt. HORST MICHELS DER WEGEPATE Jeden Donnerstag ist Horst Michels auf den ostbelgischen GR-Wegen im Auftrag der „Sentiers de Grande Randonnée“ unterwegs. Der gebürtige Eupener fand bereits in jungen Pfadfinderjahren seine Freude am Wandern und an der Natur und als er 2007 in einer lokalen Tageszeitung den Aufruf, „Ehrenamtliche Wegepaten gesucht“ las, da folgte er dem Ruf. Seit 15 Jahren marschiert er nun, ausgerüstet mit Pinsel und Farbe, auf ostbelgischen Pfaden, kontrolliert die weiß-roten Markierungen und frischt sie auf. Wesertalsperre Eupen © ostbegien.eu, Dominik Ketz Im Hohen Venn © Best of Wandern, Thomas Bichler Horst Michels Tourentipp: Botrange-Malmedy (22,2 km) Vom Signal de Botrange, dem höchsten Punkt Belgiens, geht es auf dem GR 56 durchs Hohe Venn bis zu den Kaskaden des Trôs-Marêt-Baches. Dort wandert man auf schmalen naturbelassenen Pfaden durch eine Schlucht und genießt im Anschluss spektakuläre Blicke auf das im Tal gelegene Malmedy. INFO: www.ostbelgien.eu HORST MICHELS ist Wegepate des GR 56 durch das Hohe Venn © Horst Michels www.wandermagazin.de 11