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Altmühltal – Wandermagazin 199

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Den Naturpark Altmühltal stellt das Wandermagazin auf 19 Seiten vor – inkl. 13 Tourentipps mit Karten, Höhenprofilen, Wegbeschreibungen und Erlebnisprofilen. Staunen über die Landschaft entlang der Protagonistin – der Altmühl – mit ihren Felshängen, Auen und Aussichtsbalkonen. Neben dem Wandern Aktivitäten wie Klettern, Paddeln oder Radfahren ausprobieren. Sich an der Fülle von Denkmälern erfreuen, die dem Wanderer vielfach zur Einkehr oder Übernachtung offenstehen. Wenn Sie sich aufmachen, ins Altmühltal einzutauchen, dann nehmen Sie sich doch ein Beispiel an der Altmühl, die den Na­turpark von West nach Ost durchfließt. Schon die Kelten nann­ten sie „Alcmona“. Das bedeutet stiller oder heiliger Fluss. Je­denfalls gilt sie als langsamster Fluss Bayerns – dem geringen Fließgefälle sei Dank. Machen Sie es ihr gleich. Nehmen Sie sich die Zeit – genießen Sie die Ruhe.

REGIOPANORAMA

REGIOPANORAMA ALTMÜHLTAL Zeit zum Genießen am Altmühltal-Panoramaweg Alle Fotos: © Tourismusverband Naturpark Altmühltal, Dietmar Denger ALTMÜHLTAL-PANORAMAWEG DER WUNDERVOLLE Einer der wundervollsten Wege, den Naturpark Altmühltal zu erleben, ist der Altmühltal-Panoramaweg. Rund 200 Kilometer voller exponierter Aussichtspunkte, mit Passagen über Wiesen, durch Mischwälder, auf und durch Fels, zu geschichtsträchtigen Orten, Naturphänomenen und Zeugnissen der Erdgeschichte. Thalmässing Weißenburg Titting Solnhofen Greding Kinding Walting Denkendorf Dietfurt a.d. Altmühl Essing Dollnstein Von Gunzenhausen verläuft der Altmühltal-Panoramaweg bis zur Mündung in den Main-Donau-Kanal bei Töging entlang der Altmühl, zwischen Dietfurt und Riedenburg dann entlang des Kanals. Am Donaudurchbruch „Weltenburger Enge“ vor Kelheim und der Mündung des Kanals in die Donau stürzen bis zu 70 Meter hohe Felsen geradezu ins Wasser. DAS ALTMÜHLTAL IST EIN VERMÄCHTNIS Erd-, Natur-, Kulturgeschichte die Fülle der Zeugnisse, die der Altmühltal-Panoramaweg besucht, macht fast schwindelig. Das subjektive Best-of beginnt nach Gunzenhausen mit Schloss Spielberg, seit 1.000 Jahren hoch über dem Altmühltal thronend. Auf dem Weg nach Treuchtlingen, bei Wolfsbronn, ein Naturphänomen: Hier fließt ein Bach in einem erhöhten Bachbett, der „Steinernen Rinne“, rund 130 m lang, bis zu 1,50 m hoch und immer weiter wachsend. Die Stars am Altmühltal-Panoramaweg aber sind die Felsen, z. B. die Blick von Burg Prunn südöstlich von Riedenburg hier wurde im 16. Jh. eine Handschrift des Nibelungenliedes gefunden.

Wandern durch den Fels im Naturschutzgebiet Klamm bei Riedenburg „Zwölf Apostel“ zwischen Solnhofen und Mörnsheim und der Burgsteinfelsen bei Dollnstein 150 Mio. Jahre alt. Ab hier, so sagt man, fließt die Altmühl in einem „viel zu großen Bett“. Das hat ihr die Urdonau vor 150.000 Jahren bereitet. PUBLIKUMSWAHL DEUTSCHLANDS SCHÖNSTER WANDERWEG Der Altmühltal-Panoramaweg ist zertifi ziert als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“, Mitglied der Top Trails of Germany, wurde bereits 2012 vom Wandermagazin als „Deutschlands Schönster Wanderweg“ ausgezeichnet und tritt 2018 erneut an, diesen Titel zu erobern. 2018 ist er einer von insgesamt 15 Weitwanderwegen (auch 15 Tagestouren sind nominiert), die zur Publikumswahl antreten. Bis Ende Juni können Sie hier Ihre Stimme abgeben: www.wandermagazin.de/ wahlstudio Dann Eichstätt, Universitätsstadt mit einer Bischofstradition bis ins 8. Jh., mit knapp 14.000 Einwohnern der größte Ort am Wanderweg. Beeindruckend der Dom und die sich ihm anschließende ehemalige fürstbischöfliche Barockresidenz. In der von der Altmühl umschlungenen Willibaldsburg auf dem Bergsporn zeigt das Jura-Museum fossile Funde, darunter den sensationellen Urvogel Archaeopteryx, dem man auch im Museum Solnhofen begegnet. KELTEN, RÖMER, MITTELALTER Kelten und Römer stießen aufeinander, wo heute der Altmühltal-Panoramaweg verläuft: das UNESCO-Welterbe Raetischer Limes zeugt davon und der rekonstruierte römische Wachturm bei Kipfenberg belebt diese Zeit. Zwischen Eichstätt und Kipfenberg die Arnsberger Leite ein langer Hang mit steil aufragenden Dolomitfelsen, wo die Magerwiesen ebenso als Schafweiden genutzt werden wie die Gungoldinger Wacholderheide wenige Kilometer zuvor. Die Stadtbefestigungen von Beilngries und Dietfurt stammen aus dem 15. Jh. und Riedenburg setzt ein Zeichen in Sachen Burgendichte. Erst 32 Jahre alt ist die markant gebogene Holzbrücke bei Essing über den Main-Donau-Kanal. Mit rund 190 m Länge war sie 20 Jahre lang Europas längste Holzbrücke. Wer mit einer „Zille“, ein Holzboot, wie es früher die Donaufi scher benutzt haben, über die Donau setzt und vor dem kolossalen Kloster Weltenburg anlandet, hat das Wunder Altmühltal-Panoramaweg fasst vollendet und der Donaudurchbruch bei Kelheim setzt eine ganze Reihe von Ausrufungszeichen, bevor der Blick auf die Befreiungshalle in Kelheim den Schlusspunkt bildet. SCHLAUFENWEGE ZUM MEHR-ENTDECKEN 16 „Schlaufenwege“ am Altmühltal- Panoramaweg ergänzen das Vergnügen. Sie sind zwischen neun und 23 km lang und führen in die Seitentäler der Altmühl oder auf Anhöhen zu weiteren Sehenswürdigkeiten neben der Hauptroute. Einige von ihnen stellen wir auf den folgenden Seiten vor. (ae) INFO: www.altmuehltal-panoramaweg.de Wanderer am Residenzplatz in Eichstätt www.wandermagazin.de